Samstag, 27. September 2014

TÜV Termin und neue Bremsbeläge

Gestern war mal wieder TÜV Termin. Wollte am Tag zuvor eigentlich bei Dekra die HU machen lassen, aber dort ist dann aufgefallen, dass man bei der Austragung der Drossel die Anmerkungen zur Drossel nicht aus dem Schein gestrichen hatte. Dadurch war etwas eingetragen was nicht verbaut war, was ein erheblicher Mangel sein soll. Daher hat man mich unverrichteter Dinge weggeschickt.
Bin dann mit der Änderungsbescheinigung (Drosselausbau) vom TÜV zu eben dieser Stelle gefahren und hab gefragt was da los ist.
Nach kurzem hin und her wo der Fehler lag, stellte sich heraus, dass wohl beim TÜV vergessen wurde auf dem Gutachten zu vermerken, dass die Anmerkungen zur Drossel aus dem Schein zu streichen ist. Und wie sie halt so sind, die lieben Mitarbeiter der Zulassungsstelle, denkt da natürlich keiner selbstständig dran.
HU wär möglich, Wartezeit aber mehrere Stunden, daher sollte ich am nächsten Tag um 7:30Uhr kommen, da ginge es zügig.
Also gestern früh dann hin und natürlich direkt mal durchgefallen. Allerdings wegen anderen Mängeln als befürchtet (Dekra hatte gemeint meine fehlende Windschutzscheibe sei ein erheblicher Mangel, TÜV sieht es wohl anders).
Der Reedsensor vom Kettenöler war ihm zu nah an der Bremse -> Bremse nicht freigängig genug.
Dann war die Standlichtlampe noch defekt (übersehen weil mein Schalter eh immer auf Abblendlicht steht) und die Bremsbeläge hinten so gut wie runter.
Gestern dann die Lampe fix gewechselt, abends noch zu Louis gedüst und einen Satz organische Beläge von TRW/Lucas geholt.
Direkt noch eingebaut und heute morgen dann so 10km eingebremst. Bremst wieder ordentlich.


Hier die alten Beläge, ist wirklich nichtmehr viel drauf:
Bei nächster Gelegenheit werde ich dann nochmal hinfahren. Plakette gibts dann wohl immernoch nicht, aber dafür hoffentlich eine bestandene HU und eine neue Änderungsabnahme mit korrektem Streichvermerk für die Drossel.
Plakette gibts dann von der Zulassungsstelle.

Montag, 17. Februar 2014

Ölwechsel 2013/2014

Ich möchte mich mal wieder zu Wort melden. Zwischenzeitlich ist ja das Jahr 2013 und damit auch diese Saison zu Ende gegangen. Soweit, wie für eine Transalp üblich, ohne Zwischenfälle bis auf die defekte Batterie. Aber da ich nicht weiß wann die vom Vorbesitzer eingebaut wurde, habe ich darauf eigentlich schon gewartet.
Mangels echtem Wintereinbruch habe ich die Saison 2013 nie wirklich beendet. Sprich nie das Moped endgültig in den Winterschlaf geschickt, da die Temperaturen immer mal wieder deutlich über dem Gefrierpunkt waren und bei Trockenheit sich so gute Gelegenheiten zum Moped fahren ergaben.
So kommt es auch, dass ich diesmal keinen Ölwechsel vor Winterbeginn gemacht habe, denn den lege ich normal so, dass ich die Maschine danach in den Winterschlaf schicke.
Also habe ich heute das gute Wetter mit Sonnenschein genutzt zum warmfahren des Mopeds damit beim anschließenden Ölwechsel möglichst viele Schwebeteilchen und Ablagerungen mit rauskommen.
Auch beim Ölwechsel keine besonderen Vorkommnisse. Alles hat wie gewohnt gepasst und Späne oder übermäßiger Abrieb war auch nicht an der magnetischen Ölablassschraube zu finden. Lediglich eine dünne alu/bleifarbene Schicht hat sich abgelegt.
Also neuen Kupferdichtring auf die Schraube, neuen Ölfilter angeschraubt und frisches Öl eingefüllt, fertig.

Auf eine unfallfreie Saison 2014!

Mittwoch, 5. Juni 2013

Neue Batterie verbaut

Heute konnte ich passend zum wieder besser werdenden Wetter meine neue Yuasa YB14-B2 von der Post abholen. Also Zuhause gleich die Batterie befüllt, ganz schön am sprudeln die Säure in die Zellen für die ersten paar Minuten (könnte man glatt meinen es wäre Selters drin). Halbe Stunde die Zellen ablüften lassen und dann die Batterie eingebaut.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Pole gar keine Bohrungen vorne haben sondern nur oben. Normalerweise werden die Kabel ja vorne am Pol (von der Batteriefront gesehen) festgeschraubt. Zum testen habe ich sie jetzt erstmal oben festgeschraubt. Die YB14-B2 passt sogar noch in den Gummibecher wobei ich sie wohl nicht tief genug hineingedrückt habe, denn der Winkel oben am Halteblech umgreift die Kante der Batterie nicht.
Vielleicht bohr ich mir bei nächster Gelegenheit noch Löcher vorne in die Pole um die Kabel "ordnungsgemäß" zu montieren. Dann kann ich auch sehen ob die Batterie noch tiefer in den Gummibecher gedrückt werden kann, denn höher als die alte (Batterie ;) ) ist sie nicht.

Und siehe da das Motörchen schnurrt nach einem kurzen Druck auf den Startknopf wieder wie gewohnt :-)
Möge der Laderegler noch lange sein Dienst tun.

Und so sieht das ganze dann aus:

Donnerstag, 30. Mai 2013

Batterie platt

Vorgestern wollte ich morgens mit dem Moped losfahren, also Motor wie gewohnt gestartet und danach Helm + Handschuhe angezogen. Nun war ich dabei etwas zu langsam so dass der Motor zwischenzeitlich (Choke nicht drin) abgestorben ist. Also wollte ich nochmal starten, nichts. Nurnoch das Anlasserrelais am klackern.
Also erstmal auf eine leere Batterie getippt (stand jetzt dank schlechtem Wetter ja auch einige Zeit rum). Hab sie dann im zweiten Gang angeschoben wo sie dann auch im zweiten Versuch ansprang (Gas bisschen auf machen wenn man die Kupplung kommen lässt, aber gleich wieder ziehen wenn der Motor an ist ;) )
Dachte mir also während der fährt läd sich die Batterie bestimmt wieder, also Moped am Zielort abgestellt. Als ich dort dann wieder los fahren wollte leider immernoch kein drehender Anlasser, also wohl eher nicht nur eine entladene Batterie.
Da es bekannt ist, dass der Laderegler der Transalp die Batterie gerne mal mit zu hoher Spannung läd und damit leerkocht wenn er zu heiß wird, wollte ich diesen erstmal prüfen obwohl ich den ja eigentlich mit einem Lüfter schon zusätzlich kühle. Dazu das Moped wieder angeschoben und die Ladespannung bei ~5000rpm gemessen, gute 14V also nicht etwa 18V wie es bei überhitzten Reglern vorkommt.
Um zu prüfen ob es nicht vielleicht doch nur an einer entladenen Batterie liegt habe ich diese dann übernacht ans Ladegerät gehängt und früh wieder abgeklemmt. Abends hatte ich dann Zeit die Batteriespannung zu messen, welche bei 12,5V lag (ohne Verbraucher).
Dann versucht zu starten und dabei die Spannung gemessen. Leider weiterhin das selbe Geräusch des Relais und nichtdrehenden Starters. Die Batteriespannung bricht allerdings dabei auf 4-5V ein.

Offensichtlich also doch die Batterie platt. Ich dachte immer das sei ein schleichender Prozess mit der schlechter werdenden Batterie aber anscheint können die auch von jetzt auf nachher ihren Dienst quittieren.
Ich habe mir jetzt erstmal eine neue Yuasa YB14-B2 bestellt. Aktuell ist eine Koyo YB14-B2 verbaut mit unbekannter Lebensdauer, da schon vor Kauf verbaut.

Freitag, 22. März 2013

Saison 2013

Eine neue Saison ist angebrochen, leider ist 2013 wettertechnisch bis jetzt alles andere als mopedfreundlich aber an den schneefreien Tagen habe ich mittlerweile schon meine gut 100km abgespult, zwar nur zur Arbeit und zurück jeweils aber immerhin, besser als gar nichts.

Zwischenzeitlich habe ich mir das Apple iPad 4 zugelegt womit ich auch ganz zufrieden bin, allerdings hat das ja bekanntlich einen erheblich größeren Ladestrom als das iPhone, nämlich bis zu 2A. Daher war ich skeptisch was das laden des Akkus an meiner USB Ladebuchse angeht. Der Spannungsregler kann zwar bis 2A liefern, allerdings wird der Kühler schon mit dem iPhone ziemlich warm.
Egal ich habe vorhin trotzdem mal das iPad zum testen angestöpselt und es läd tatsächlich. Das tut es an den meisten Computer-USB Ports nichtmal von daher bin ich positiv überrascht. Allerdings glaube ich nicht, dass der Spannungsregler das iPad dauerhaft laden kann mit dem kleinen Kühler. Da müsste also ein größerer her.

Freitag, 21. Dezember 2012

Ölwechsel

Nachdem die Straßen hier gestern wieder frei von Schnee und Nässe waren bin ich endlich mal dazu gekommen mit dem Moped zu Louis zu kutschen um neues Öl und Filter zuholen sowie das Altöl vom letzten Jahr zurück zu bringen. Überraschenderweise hat der Verkäufer sogar direkt die Transalp erkannt und selbsttätig den richtigen Filter rausgesucht, nachdem er mir erst irgendne Castrol Plörre für 30€ andrehen wollte. Dieses Jahr hab ich leider den Aktionszeitraum im Herbst/Winter verpasst wo es den Kanister Procycle 10W40 für 20€. Aber ich denke die 5€ Aufpreis wird man sich mal gönnen dürfen.
Zuhause dann Moped abgestellt, Motorschutz abgenommen, Werkzeug, Restöl vom letzten Ölwechsel, Ölauffangwanne und jede Menge Zeitung zum unterlegen rausgeholt. Das großzügige abdecken des Bodens mit Zeitung oder besser einem großen Karton macht sich zumindest bei mir meistens bezahlt, da ich mit meinen gut 1,95m Körpergröße nicht wirklich gut aufm Boden liegend/kniend oder wie auch immer arbeiten kann. So geht immer das ein oder andere Tröpfchen daneben.
Also Ölwanne drunter, BEIDE Verschlussschrauben der Wanne entfernt (soll Spezialisten geben die haben die zweite Schraube nicht geöffnet und sich dann gewundert, dass der Sammeltrichter der Wanne überläuft wenn keine Luft aus dem Kanister entweichen kann), erstmal wieder geärgert, dass der Rahmen den Verwendung einer 1/2" Ratsche verhindert, Ölablassschraube mit einem 19er Gabelschlüssel gelöst und per Hand ausgedreht. Öl ablaufen lassen und noch eine Weile nachtropfen lassen, Ölschraube wieder eingedreht, Ölauffangwanne weiter hinter unter den Ölfilter geschoben, diesen mit einem Ölfilterband gelöst und hier ebenfall das Öl ablaufen lassen. Dann den Killswitch auf Off gestellt und ein paar Sekunden den Motor mit dem Starter durchdrehen lassen.
Anschließend Ölablassschraube nochmal rausgedreht und den Rest ablaufen lassen. 
Dann Ölfilter ausgepackt und den O-Ring mit etwas frischem Öl benetzt, angeschraubt und handfest angezogen.
Am Magnet der Ölablassschraube war nur ein ganz leichter Film Metallabrieb, scheint sich also noch nicht auf zulösen der Motor. Wär auch schlimm, der ist ja gerade mal eingefahren mit 26tkm.
Also neuen Kupferring auf die Schraube, wieder eindrehen und Öl einfüllen. Das beherrsch in leider immernoch nicht so wirklich. Zum einen geht immer bisschen was daneben und zum andere kontrolier ich 1000x den Ölstand. Wäre wohl mal Zeit für ne Ölkanne wo man die 2,4l halbwegs gut abmessen und einschütten kann.


 Und hier der vom Kettenöl leicht versiffte Motorschutz, die Ritzelabdeckung wird von innen wohl noch schlimmer aussehen.


Freitag, 7. September 2012

Stahlflex Bremsschläuche

Aufgrund des doch relative flexiblen Druckpunkt der Vorderradbremse und der Tatsache, dass der Bremsschlauch langsam anfängt porös zu werden, habe ich mich dazu entschlossen auf Stahlflex umzurüsten.
Dazu habe ich mir je ein Kit für Vorder- und Hinterradbremse bei Melvin bestellt. Das ganze muss die Tage dann noch eingebaut werden.

Donnerstag, 6. September 2012

PWM Steuerung simuliert

Da ich in der Ausbildung mittlerweile gelegentlich mit dem Simulationsprogramm Multisim von National Instruments zu tun habe dachte ich, dass ich den PWM Regler mal kurz damit simuliere um zu sehen wie bzw. wie lange der schaltet.
Ergebnis:
Die Heizgriffe werden bei 100% etwa 375ms angeschaltet, dann kurz ausgeschaltet und wieder 375ms an.
Bei 0% genau umgekehrt, 375ms aus, kurz an.
Kurz soll heißen etwa 1,75ms.
Bei 50% ist es die Häfte der Zeit an und die andere aus.




War nur mal eine kleine Spielerei, falls es jemanden interessiert. Die Werte wurde mit C1=0,47µF (siehe Schaltplan, auf dem Screenshot hab ich die Benennung vertauscht) ermittelt, mit kleinerer Kapazität sinkt die Schaltzeit.

Samstag, 4. August 2012

Warnblinker nachgerüstet

Ich habe mir gestern mal einen Warnblinkerschalter nachgerüstet:
Lässt sich nur mit Schlüssel bzw. angeschalteter Zündung einschalten aber läuft auch mit abgezogenem Schlüssel/abgeschalteter Zündung weiter.

Kabelfarben am Blinkrelais unter dem Tacho:
49=Schwarz mit weißen Streifen/Punkten
31=Grün 
49a=Grau
Die oberen Dioden unterbinden die Stromversorgung des verbleibenden Bordnetz wenn die Zündung abgeschaltet ist. Die unteren verhindern, dass immer alle Blinker blinken wenn man den normalen Blinkerschalter benutzt.

Bauteile:

Mittwoch, 4. Juli 2012

HU + AU bei Dekra

Ich melde mich mal wieder nach langer Abstinenz zurück. Die Abstinenz hatte den einfachen Grund, dass es nichts zu machen gab an der Transalp. So langsam ist alles optimiert was geht und großartige Wartungen außer Flüssigkeitswechsel sind auch nicht zu machen. Was jetzt vielleicht noch fehlt wäre ein Satz progressive Gabelfedern und am besten noch ein anderes Federbein dazu, weil das sonst wohl nicht so gut harmoniert.

Aber wie dem auch sei, ich war heute bei der Dekra da meine HU/AU nur bis 06/2012 gültig war und ich also ganze 3 Tage überzogen habe. Ich hatte etwas Sorge um die Abgaswerte weil man die ja nicht vorher beurteilen kann anders als alle anderen Prüfpunkte. Deshalb habe ich den Motor vorher nochmal 20km richtig heiß gefahren, paar heiße Runden ums Autobahnkreuz und dann mit 140 über die Autobahn zur Außenstelle.
Dort angekommen musste ich feststellen, dass ich nicht der Einzige war, also hat es erst einmal eine gute halbe Stunde gedauert bis sich jemand gefunden hat der mich bedient (scheint nur von zwei Prüfern besetzt zu sein die Filiale). Als ich Fzg-Schein, Schlüssel und Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Reifen abgegeben habe ging es dann nach weitere 5-10Minuten mit der Prüfung los.
Zunächst wurde mit der Taschenlampe die Rahmennummer am Lenkkopf überprüft, anschließend der Zustand der Bremsen sowie Belagstärke danach die verschiedenen Lichtanlagen (Abblendlicht, Fernlicht, Blinker,...) auf Funktion geprüft dann noch die Kette und abschließend noch der Reifentyp und Größe überprüft. Alle Prüfungen erfolgten nur optisch, es wurde nichtmal die Bremsscheibenstärke gemessen.
Überraschenderweise meinte der Prüfer die Kette sei bald an der Verschleißgrenze wobei der Kettenspanner noch auf der "Neu" Markierung steht und ich die Kette sogar etwas gelockert habe weil sie für den Soziusbetrieb meiner Meinung nach zu stramm war.
Der Prüfer hat sie versucht hinten am Kettenrad abzuheben aber das geht nur 2-3mm weit was für mich kein Verschleiß ist. Verschlissen ist die Kette für mich wenn die Kettenspanner deutlich nachgespannt wurden und man beim abziehen der Kette am Kettenrad die Zähne des Kettenrads unter der Kette sieht.
Auch das Gleitstück der Kette soll verschlissen sein, laut dem Prüfer war die Kette wohl mal zu locker aber zum Prüfzeitpunkt sie die Spannung ok.
Nachdem das alles geprüft war hat eine kurze Proberunde hinter der Prüfhalle gedreht (ohne Helm o.Ä. mutig mutig :-D) dazu bei mäßigem Tempo das Hinterrad zum blockieren gebracht und dann nochmal mit der Vorderradbremse maximal verzögert. Als die Proberunde beendet war merkte er an, dass im Vorderreifen vielleicht etwas wenig Luft sei weil es sich etwas schwer lenkt. Ich hatte aber vorher den Luftdruck in beiden Reifen extra von 1,8 auf 2 bar erhöht.
Dann fuhr er in die Prüfhalle, dort wurde das Moped dann auf den Hauptständer aufgebockt um das Lenkkopflager auf Spiel zu kontrollieren (nach Rastpunkten hat der Prüfer in dieser Situation gar nicht gesucht). Nachdem auch das alles ok war ging es an die gefürchtete Abgasuntersuchung.
Der Prüfer hat die Sonde rausgeholt und in den Auspuff gesteckt und auf dem Monitor waren ein paar Zahlen zu sehen die mir nichts sagten. Auf jedenfall war der Prüfer schwer begeistert von den Abgaswerten. Denn die Abgase hatten nur 0,2 Vol.-% CO und der Grenzwert bei Mopeds ohne Kats liegt bei 4,5Vol.-%.
Selbst für die mit Kat liegt er bei 0,3 also hätte ich sogar den Kat Grenzwert eingehalten.
Ob das möglich ist oder die Sonde defekt war/ist weiß ich nicht aber ist mir auch realativ egal.
Dann war die Prüfung soweit abgeschlossen und ich ging wieder ins Büro um dort zu zahlen. In der Zwischenzeit wurde die neue HU Plakette aufgeklebt. Als der Papierkram dann noch erledigt war wurden mir Stolze 61€ abgeknöpft. Hatte mit 50-60€ gerechnet und dementsprechend 60€ dabei. Zum Glück hat das Kleingeld noch einen Euro ergeben.
Das mit der Kette und dem Gleitstück hat er übrigens als Anmerkung aber nicht als Mangel in den Bericht geschrieben.
Jetzt bin ich erstmal froh, dass das gleich auf anhieb so gut geklappt hat (das mit der Kette bräuchte ich jetzt nicht unbedingt) und ich wieder 2 Jahre regelkonform fahren darf.

Im Nachhinein war das ganze halb so wild und relativ locker. So wurde wegen meinen zusätzlich verlegten und auch am Lenker sichtbaren Kabel nichts bemängelt (hat auch nichts beeinträchtigt) und auch sonst war es schon sehr oberflächlich. Schwingenlagerspiel wurde bspw. gar nicht geprüft ebenso wie die Bremsscheibenstärke oder der Motor auf Undichtigkeit etc.
Ich kann Dekra nun also auch für HU/AU sehr empfehlen, wenn ich da an die HU beim TÜV mit meinem damaligen Wagen (3 Jahre nach der EZ die erste HU) denke, da wurde jede Schraube akriebisch beäugt.

Sonntag, 20. Mai 2012

Ladereglerkühlung

Da der Laderegler bekanntermaßen bei der Transalp gerne mal am Hitzetod stirbt, was wohl nicht zuletzt an der Montage über dem Auspuff liegt, habe ich heute einen alten 60mm Lüfter von einem CPU Kühler auf das Halteblech des Bremsflüssigkeitsbehälter für die Hinterradbremse geklebt. Dazu habe ich den Behälter abgenommen und 2 Beilagscheiben auf die Schraube gesteckt damit der Abstand zwischen Blech und Behälter größer wird. So konnte man den Lüfter leicht zwischen reinklemmen. Es gibt sicher auch dünnere Lüfter die beim normalen Abstand reinpassen aber ich hatte den Lüfter nunmal da. Angeklebt habe ich den Lüfter mit Pattex Stabilit Ultra 2K-Kleber und nochmal zusätzlich mit einem Draht gesichert falls die Klebung nicht halten sollte.

Angeschlossen habe ich den Lüfter an der Zuleitung für das Rücklicht.

Freitag, 18. Mai 2012

Heizgriffregler PWM 2.2

Ich habe zwischenzeitlich das Platinenlayout des PWM Reglers für die Heizgriffe weiter verbessert und komprimiert. Mittlerweile kommt die Platine völlig ohne hässliche Brücken aus und ist wie schon gesagt noch kleiner geworden. Ebenfalls wird der NE555 nun direkt verlötet ohne Sockel. Auch kommen nun im Gegensatz zu den Elkos kleinere Vielschichtkondensatoren zum Einsatz.
So sieht die aktuell kleinste Platine aus (etwa 37x45mm)
Die blauen Klemmen sind jeweils Ein-/Ausgang und an den schwarzen Klemmblock wird das Potentiometer angeschlossen.
Die Belegung der Klemmen ist im nebenstehenden Bild eingezeichnet.
Allerdings fehlen bei dieser Variante noch die beiden 4,7kOhm Widerstände welche leider falsch geliefert wurden.
Bei dieser Variante müsste der Schalter ggf. extern bzw. über ein Relais eingebunden werden.



Die Klemmen lassen sich außerdem auch von oben aufstecken:














Hier die noch etwas größere Vorversion, allerdings schon mit Widerständen:













Morgen werde ich mir die fehlenden Widerstände und ein Kunststoffgehäuse für die Platine bei Conrad besorgen. Ich hoffe man kann das Potentiometer noch mit im Gehäuse unterbringen. Damit wäre es dann möglich den gesamten Regler mit Poti am Lenker oder an der Tachoverkleidung zu montieren. Dadurch würde man es sich sparen die Kabel erst zu Platine ziehen zu müssen.

Freitag, 27. April 2012

Neuer Injektor für Kettenöler

Nachdem ich beim dritten Anlauf nun endlich einen Baumarkt gefunden habe der 4mm Messingrohre im Sortiment hat (Obi), habe ich mir einen ordentlichen Injektor für den Kettenöler gebaut.


Dazu das Rohr zunächst so biegen, dass es an das Kettenrad kommt, dann das Rohrende in einem Winkel anfeilen, dass die Spitze des Rohrs etwas näher am Kettenrad ist als die odere Seite des Ende. Dadurch erhoffe ich mir, dass Resttropfen auf das Kettenrad fließen. Dann habe ich das Rohr an ein Kupferblech gelötet das ich unter den weißen Kettenschleifer geschraubt habe. Nach der Montage nochmal so nachbiegen, dass der Injektor das Kettenrad gerade so nicht berührt. Auch sollte der Injektor das Öl möglichst weit außen am Kettenrad (nah an der Kette) auftragen damit das Öl schnell auf die Kette geschleudert werden kann.

Dienstag, 24. April 2012

Schellen am Luftfilterkasten getauscht

Da mir die Schellen am Luftfilterkasten etwas lasch vorkamen selbst wenn ich sie ganz zusammengezogen hab, habe ich sie jetzt gegen Schlauchschellen ausgetauscht. Die lassen sich wieder ordentlich anziehen und auch nachziehen.
Ich hab dafür ein DIY-Schlauchschellenkit mit 3m Band genommen. Ist zwar nicht besonders professionell aber es erfüllt seinen Zweck soweit. Besser wären wohl fertige Schlauchschellen in der passenden Größe aber da ich die Größe nicht kannte habe ich lieber so ein Kit genommen und dicht ist es auch noch wenn man dem Bremsenreinigertest Glauben schenkt.
Auf dem Bild sieht man nur die obere Schelle an dem Übergangsgummi von Luftfilterkasten auf diesen Lufttunnel aber weiter unten direkt am Luftfilterkasten ist noch eine weitere, größere Schelle die ich ebenfalls getauscht habe.

Freitag, 20. April 2012

Neues Hitzeschutzblech

Da der Vorbesitzer die Schrauben des Hitzeschutzblechs am Krümmer des hinteren Zylinder abgerissen hat und das Blech abhanden gekommen ist habe ich die Gewindestücke vorm lackieren des Krümmers abgesägt, die Schrauben rausgebohrt und die Teile wieder angeschweißt. Da ich mir mittlerweile an zwei Hosen unten den Bund des rechten Beins angekokelt hab, habe ich eben ein neues Hitzeschutzblech aus einem alten Blech gebastelt:
Vorher das ganze noch schön gebürstet weil der Lack eh abgeblättert ist und es verzinkt war. Das wäre eh alles nur verbrannt durch die Hitze.
Hoffe damit ist das Problem beseitigt.
Sieht zwar nicht besonders schön aus aber hoffe es erfüllt seinen Zweck. Bei Gelegenheit werde ich dann noch was hübscheres basteln.

Donnerstag, 12. April 2012

Heizgriffregler 2.1

Da ich mittlerweile schon die eine oder andere Email erhalten habe mit dem Wunsch einen Regler für die Heizgriffe gelötet zu bekommen, habe ich das "Layout" der Platine etwas geändert. Zum einen ist sie jetzt kleiner (nurnoch etwa 50x50mm) und zum anderen hat sie jetzt auch steckbare Anschlussklemmen. Damit ist die (De)Montage sehr einfach, da man zunächst erstmal die Klemmblocke an die Kabel klemmt und sie dann nurnoch auf die Platine stecken muss. Alle Verbindungen sind so modular ausgeführt, also auch die des Potentiometers.
Bald wird es wahrscheinlich noch ein Gehäuse für die Platine geben. Die Platine selbst ist immernoch eine simple Loch- bzw. Punktrasterplatine. Der einfach Grund dafür ist zum einen, dass ich mich nicht mit den entsprechenden Programmen (Eagle o.Ä.) auskenne und zum anderen es wohl den Preis unnötig in die Höhe treiben würde wenn ich die Platinen ätzen lassen würde.

Und so sieht die neuste Platine jetzt aus:
Ohne Klemmen
Wie man unschwer erkennen kann sind die oberen beiden Pins für den Stromeingang, wobei der oberste Plus ist und der zweite von oben Masse.
Die drei mittleren Pins sind für das Potentiometer.
Und unteren beiden Pins sind der Stromausgang, hier werden die Heizgriffe angeschlossen. Grundsätzlich ist es egal wie man die Heizgriffe polt. Wen es trotzdem interessiert, auch hier ist der zweite Pin von unten Plus und der unterste Masse (diese wird vom Transistor geschaltet).





Mit Klemmen und Testpotentiometer:
 Die beiden dräht an der unteren blauen Klemme gehören zur LED mit der ich den Regler auf Funktion prüfen kann.








Ich habe den Transistor auf die Platine aufgeklebt und die anderen Bauteile und Leitungen mit Heißkleber gesichert um zu verhindern, dass sie durch die Vibrationen im Fahrbetrieb abbrechen.
Bei den nächsten Exemplaren kann ich denke/hoffe ich schon ein paar der Leitungen auf der Platine einsparen und sie auf die Rückseite durch eine Leiterbahn ersetzen. Bei diesem ersten Versuch hätten sich so einige Leiterbahnen gekreuzt. Ich muss beim nächsten Mal also manche Leiterbahnen etwas anders "verlegen" um das zu verhindern.

Donnerstag, 22. März 2012

Kettenöler Rehoiler IQ5.4 (Update)

Ich habe schön länger mit dem Gedanken gespielt mir einen Kettenöler ans Motorrad zu bauen. Da gibt es ja verschiedene Systeme. Das wohl bekannteste dürfte der Scottoiler sein. Da der aber teuer ist und je nach Temparatur und Höhe über dem Meeresspiegel unterschiedliche Tropfraten hat ist der für mich ausgeschieden. Auf der Suche bin ich auf den Rehoiler gestoßen. Der ist mit um 60-70€ sehr günstig und ölt mit einer Pumpe und nicht per Schwerkraft wie der Scottoiler, sodass immer die selbe Menge herauskommt. Diese ist ebenso einstellbar wie die Strecke zwischen den "Ölungen". Außerdem kann man noch jede Menge andere Parameter einstellen. Also habe ich mich dazu entschieden einen Rehoiler zu bestellen. 1 Tag nach der Bestellung war der Bausatz mit geäzter Platine, Bauteilen, Pumpe und Schlauch schon da, super! Also direkt zusammengelötet. So sieht das Teil jetzt aus:
Jetzt muss noch geprüft werden ob auch alles so funktioniert wie es soll.











Update: Heute habe ich mir mal Zeit genommen um den Rehoiler einzubauen oder besser gesagt zu versuchen ihn einzubauen. Für die Pumpe scheint der ideale Platz gefunden, das Blech im Rahmendreieck auf der linken Seite über der Kette. Löcher sind auch schon vorhanden. Die Halterung der Pumpe sollte aber von außen, also von der in Fahrrichtung linken Seite an das Blech geschraubt werden, da sonst die Kette an der Halterung schleifen könnte wenn das Federbein weit einfedert.
Den Öltank habe ich erstmal unten in den Unterfahrschutz geklebt mit Doppelklebeband und die Box mit der Platine außen an den Rahmen an linken Seite. Dort stören die Sachen zwar nicht, aber es sieht nicht besonders gut aus. Daher bin ich noch auf der Suche nach besseren Plätzen. Die Box würde hinter den hinteren Zylinder auf den Anlasser passen aber da dort der Auslass des Zylinders auf der linken Seite ist würde es der Box wohl zu heiß werden.

Update2: Hab heute nochmal ein hübscheres bzw. unauffälligeres Plätzchen gesucht. Der Öltank ist jetzt unter dem Ansaugrohr vom Luftfilterkasten positioniert und die Box dahinter. Jetzt ist das Rohr zwar etwas deformiert aber es scheint den Motor nicht zu stören. Läuft auf jedenfall noch wie vorher.
Was jetzt noch fehlt ist ein starker Neodymmagnet als Geber für den Reedkontakt am Vorderrad. Am Hinterrad hielt es nicht wirklich vertrauenserweckend.
Den Schalter für Dauerpumpen/Regenmodus habe ich jetzt neben die Pumpe gesetzt, ich hoffe ich komme da nicht ausversehen mit dem Schuh dran und stelle auf Dauerpumpen..
Als Ketteninjektor habe ich erstmal provisorisch eine alte Kanüle aus einem Druckerpatronen Nachfüll-Set genommen und den Schlauch damit über eine Hohlschraube verbunden. Der Schlauch wird von zwei Kabelbindern an der Schwinge gehalten und damit primär auch der Injektor selbst. Da er beim rückwärts schieben sich allerdings in die Kette klemmte habe ich noch zwei Kabelbinderstücke an die Kettenschiene geklebt die die Kanüle selbst halten und so verhindern, dass sie beim rückwärtsschieben in die Kette gerät oder bei höheren Geschwindigkeiten nach oben wandert. Auf einer kurzen Testfahrt hielt es zumindest bei um 100kmh noch super. Viel schneller werde ich mit dem Motorrad wohl eher selten fahren.

 Reedkontakt mit Heißkleber in einen 6/8mm Schlauch geklebt.

Donnerstag, 15. März 2012

Neuer Luftfilter

Heute bin ich bei dem schönen Sonnenschein noch zu Louis gefahren um dort einen neuen Luftfilter zu kaufen. Es sind echt schon viele Bikes unterwegs :-)
Nachdem ich den Filter gekauft habe ist mir aufgefallen, dass ich ja gar keine Tasche o.Ä. am Motorrad habe, also wohin mit dem Filter? Ich habe ihn mir dann in die Jacke gesteckt. Hat gerade so gepasst aber sah ziemlich komisch aus.
Ach und es ist der Filter mit der Louis-Best.-Nr: 10051806 (Honda: 17230-MS6-920). Bis vor kurzem hat Louis fälschlicherweise bis Bj. 94 den Filter 10051817 (Honda: 17230-MM9-000) empfohlen. Da fehlt allerdings unten die Schaumstoffdichtung. Ich denke den Filter braucht für PD06 von vor 91 aber da bin ich mir nicht sicher. Am besten im Shop den alten Filter als Vergleich mitnehmen.
Hier ein paar Bilder vom Filter [neu rechts, alt links]:













Und hier der Luftfilterkasten von innen:

Eintragung Drossel

Heute war ich erstmal das letzte Mal bei der Zulassungsstelle. Die 25kW Leistungsbeschränkung wurde eingetragen.
Es war ganz schön frisch bei 0°C auf dem Motorrad, aber dank Heizgriffen konnte man es gut aushalten.
Jetzt kann ich also ganz offiziell das Moped legal fahren :-)

Mittwoch, 14. März 2012

Änderungsabnahme der Drossel

Nachdem ich das Motorrad neulich bei der Zulassungsstelle vorgeführt habe (die haben nur geguckt ob die Rahmennummer passt, ist wohl nichts ungewöhnliches bei Ummeldungen aus Fremdbezirken) bin ich zum TÜV direkt neben der Zulassungsstelle und verlangte eine Änderungsabnahme der Drosselung. Dieser Fuchs von Prüfer hat leider gleich gemerkt, dass HM25KW Stutzen verbaut sind statt HM20KW, die im Gutachten erwähnt werden, und hat daher gemeint er kann die Abnahme nur machen wenn ich HM20KW Stutzen rein mache oder die eben aufweite auf 18,5mm, wie es im Gutachten für 25kW steht, und die Markierung entferne. Dann braucht es allerdings eine Bestätigung des fachgerechten Einbaus von einer Werkstatt.
Gut, also die 34,90€ wieder zurückbekommen, Nachhause gefahren und erstmal ne Runde geweint ;)
Auf Tipp von Bekannten bin ich dann heute zur Dekra Stelle hier gefahren und habe gleiches verlangt. Der Prüfer meinte zunächst auch, dass es nicht ginge weil nur 20kW beschrieben werden bis ich ihm die 25kW Spalte auf der zweiten Seite gezeigt habe. Danach hat er einen kritischen Blick auf die Markierung der Stutzen geworfen und der Rest war nurnoch Papierkram. Jetzt habe ich für die HM25KW Stutzen eine Änderungsabnahme und kann damit morgen bei der Zulassungsstelle die Papiere umschreiben lassen.
Damit habe ich mir den teuren Einbau von aufgeweiteten HM20KW Stutzen von einer Werkstatt erspart.
Dafür hat der Spaß aber auch 36€ bei Dekra gekostet aber ich denke es hat sich trotzdem gelohnt.
Für den Fall, dass in Zukunft noch jemand seine 91-93er PD06 mit den HM25KW Stutzen drosseln will, um sich das Aufbohren der HM20KW zu ersparen, habe ich den Bericht mal mit angefügt. Wird wohl bei Prüfern helfen die keine Ahnung von den verschiedenen Drosseln haben und sie deshalb nicht abnehmen wollen.