Freitag, 21. Dezember 2012

Ölwechsel

Nachdem die Straßen hier gestern wieder frei von Schnee und Nässe waren bin ich endlich mal dazu gekommen mit dem Moped zu Louis zu kutschen um neues Öl und Filter zuholen sowie das Altöl vom letzten Jahr zurück zu bringen. Überraschenderweise hat der Verkäufer sogar direkt die Transalp erkannt und selbsttätig den richtigen Filter rausgesucht, nachdem er mir erst irgendne Castrol Plörre für 30€ andrehen wollte. Dieses Jahr hab ich leider den Aktionszeitraum im Herbst/Winter verpasst wo es den Kanister Procycle 10W40 für 20€. Aber ich denke die 5€ Aufpreis wird man sich mal gönnen dürfen.
Zuhause dann Moped abgestellt, Motorschutz abgenommen, Werkzeug, Restöl vom letzten Ölwechsel, Ölauffangwanne und jede Menge Zeitung zum unterlegen rausgeholt. Das großzügige abdecken des Bodens mit Zeitung oder besser einem großen Karton macht sich zumindest bei mir meistens bezahlt, da ich mit meinen gut 1,95m Körpergröße nicht wirklich gut aufm Boden liegend/kniend oder wie auch immer arbeiten kann. So geht immer das ein oder andere Tröpfchen daneben.
Also Ölwanne drunter, BEIDE Verschlussschrauben der Wanne entfernt (soll Spezialisten geben die haben die zweite Schraube nicht geöffnet und sich dann gewundert, dass der Sammeltrichter der Wanne überläuft wenn keine Luft aus dem Kanister entweichen kann), erstmal wieder geärgert, dass der Rahmen den Verwendung einer 1/2" Ratsche verhindert, Ölablassschraube mit einem 19er Gabelschlüssel gelöst und per Hand ausgedreht. Öl ablaufen lassen und noch eine Weile nachtropfen lassen, Ölschraube wieder eingedreht, Ölauffangwanne weiter hinter unter den Ölfilter geschoben, diesen mit einem Ölfilterband gelöst und hier ebenfall das Öl ablaufen lassen. Dann den Killswitch auf Off gestellt und ein paar Sekunden den Motor mit dem Starter durchdrehen lassen.
Anschließend Ölablassschraube nochmal rausgedreht und den Rest ablaufen lassen. 
Dann Ölfilter ausgepackt und den O-Ring mit etwas frischem Öl benetzt, angeschraubt und handfest angezogen.
Am Magnet der Ölablassschraube war nur ein ganz leichter Film Metallabrieb, scheint sich also noch nicht auf zulösen der Motor. Wär auch schlimm, der ist ja gerade mal eingefahren mit 26tkm.
Also neuen Kupferring auf die Schraube, wieder eindrehen und Öl einfüllen. Das beherrsch in leider immernoch nicht so wirklich. Zum einen geht immer bisschen was daneben und zum andere kontrolier ich 1000x den Ölstand. Wäre wohl mal Zeit für ne Ölkanne wo man die 2,4l halbwegs gut abmessen und einschütten kann.


 Und hier der vom Kettenöl leicht versiffte Motorschutz, die Ritzelabdeckung wird von innen wohl noch schlimmer aussehen.


Freitag, 7. September 2012

Stahlflex Bremsschläuche

Aufgrund des doch relative flexiblen Druckpunkt der Vorderradbremse und der Tatsache, dass der Bremsschlauch langsam anfängt porös zu werden, habe ich mich dazu entschlossen auf Stahlflex umzurüsten.
Dazu habe ich mir je ein Kit für Vorder- und Hinterradbremse bei Melvin bestellt. Das ganze muss die Tage dann noch eingebaut werden.

Donnerstag, 6. September 2012

PWM Steuerung simuliert

Da ich in der Ausbildung mittlerweile gelegentlich mit dem Simulationsprogramm Multisim von National Instruments zu tun habe dachte ich, dass ich den PWM Regler mal kurz damit simuliere um zu sehen wie bzw. wie lange der schaltet.
Ergebnis:
Die Heizgriffe werden bei 100% etwa 375ms angeschaltet, dann kurz ausgeschaltet und wieder 375ms an.
Bei 0% genau umgekehrt, 375ms aus, kurz an.
Kurz soll heißen etwa 1,75ms.
Bei 50% ist es die Häfte der Zeit an und die andere aus.




War nur mal eine kleine Spielerei, falls es jemanden interessiert. Die Werte wurde mit C1=0,47µF (siehe Schaltplan, auf dem Screenshot hab ich die Benennung vertauscht) ermittelt, mit kleinerer Kapazität sinkt die Schaltzeit.

Samstag, 4. August 2012

Warnblinker nachgerüstet

Ich habe mir gestern mal einen Warnblinkerschalter nachgerüstet:
Lässt sich nur mit Schlüssel bzw. angeschalteter Zündung einschalten aber läuft auch mit abgezogenem Schlüssel/abgeschalteter Zündung weiter.

Kabelfarben am Blinkrelais unter dem Tacho:
49=Schwarz mit weißen Streifen/Punkten
31=Grün 
49a=Grau
Die oberen Dioden unterbinden die Stromversorgung des verbleibenden Bordnetz wenn die Zündung abgeschaltet ist. Die unteren verhindern, dass immer alle Blinker blinken wenn man den normalen Blinkerschalter benutzt.

Bauteile:

Mittwoch, 4. Juli 2012

HU + AU bei Dekra

Ich melde mich mal wieder nach langer Abstinenz zurück. Die Abstinenz hatte den einfachen Grund, dass es nichts zu machen gab an der Transalp. So langsam ist alles optimiert was geht und großartige Wartungen außer Flüssigkeitswechsel sind auch nicht zu machen. Was jetzt vielleicht noch fehlt wäre ein Satz progressive Gabelfedern und am besten noch ein anderes Federbein dazu, weil das sonst wohl nicht so gut harmoniert.

Aber wie dem auch sei, ich war heute bei der Dekra da meine HU/AU nur bis 06/2012 gültig war und ich also ganze 3 Tage überzogen habe. Ich hatte etwas Sorge um die Abgaswerte weil man die ja nicht vorher beurteilen kann anders als alle anderen Prüfpunkte. Deshalb habe ich den Motor vorher nochmal 20km richtig heiß gefahren, paar heiße Runden ums Autobahnkreuz und dann mit 140 über die Autobahn zur Außenstelle.
Dort angekommen musste ich feststellen, dass ich nicht der Einzige war, also hat es erst einmal eine gute halbe Stunde gedauert bis sich jemand gefunden hat der mich bedient (scheint nur von zwei Prüfern besetzt zu sein die Filiale). Als ich Fzg-Schein, Schlüssel und Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Reifen abgegeben habe ging es dann nach weitere 5-10Minuten mit der Prüfung los.
Zunächst wurde mit der Taschenlampe die Rahmennummer am Lenkkopf überprüft, anschließend der Zustand der Bremsen sowie Belagstärke danach die verschiedenen Lichtanlagen (Abblendlicht, Fernlicht, Blinker,...) auf Funktion geprüft dann noch die Kette und abschließend noch der Reifentyp und Größe überprüft. Alle Prüfungen erfolgten nur optisch, es wurde nichtmal die Bremsscheibenstärke gemessen.
Überraschenderweise meinte der Prüfer die Kette sei bald an der Verschleißgrenze wobei der Kettenspanner noch auf der "Neu" Markierung steht und ich die Kette sogar etwas gelockert habe weil sie für den Soziusbetrieb meiner Meinung nach zu stramm war.
Der Prüfer hat sie versucht hinten am Kettenrad abzuheben aber das geht nur 2-3mm weit was für mich kein Verschleiß ist. Verschlissen ist die Kette für mich wenn die Kettenspanner deutlich nachgespannt wurden und man beim abziehen der Kette am Kettenrad die Zähne des Kettenrads unter der Kette sieht.
Auch das Gleitstück der Kette soll verschlissen sein, laut dem Prüfer war die Kette wohl mal zu locker aber zum Prüfzeitpunkt sie die Spannung ok.
Nachdem das alles geprüft war hat eine kurze Proberunde hinter der Prüfhalle gedreht (ohne Helm o.Ä. mutig mutig :-D) dazu bei mäßigem Tempo das Hinterrad zum blockieren gebracht und dann nochmal mit der Vorderradbremse maximal verzögert. Als die Proberunde beendet war merkte er an, dass im Vorderreifen vielleicht etwas wenig Luft sei weil es sich etwas schwer lenkt. Ich hatte aber vorher den Luftdruck in beiden Reifen extra von 1,8 auf 2 bar erhöht.
Dann fuhr er in die Prüfhalle, dort wurde das Moped dann auf den Hauptständer aufgebockt um das Lenkkopflager auf Spiel zu kontrollieren (nach Rastpunkten hat der Prüfer in dieser Situation gar nicht gesucht). Nachdem auch das alles ok war ging es an die gefürchtete Abgasuntersuchung.
Der Prüfer hat die Sonde rausgeholt und in den Auspuff gesteckt und auf dem Monitor waren ein paar Zahlen zu sehen die mir nichts sagten. Auf jedenfall war der Prüfer schwer begeistert von den Abgaswerten. Denn die Abgase hatten nur 0,2 Vol.-% CO und der Grenzwert bei Mopeds ohne Kats liegt bei 4,5Vol.-%.
Selbst für die mit Kat liegt er bei 0,3 also hätte ich sogar den Kat Grenzwert eingehalten.
Ob das möglich ist oder die Sonde defekt war/ist weiß ich nicht aber ist mir auch realativ egal.
Dann war die Prüfung soweit abgeschlossen und ich ging wieder ins Büro um dort zu zahlen. In der Zwischenzeit wurde die neue HU Plakette aufgeklebt. Als der Papierkram dann noch erledigt war wurden mir Stolze 61€ abgeknöpft. Hatte mit 50-60€ gerechnet und dementsprechend 60€ dabei. Zum Glück hat das Kleingeld noch einen Euro ergeben.
Das mit der Kette und dem Gleitstück hat er übrigens als Anmerkung aber nicht als Mangel in den Bericht geschrieben.
Jetzt bin ich erstmal froh, dass das gleich auf anhieb so gut geklappt hat (das mit der Kette bräuchte ich jetzt nicht unbedingt) und ich wieder 2 Jahre regelkonform fahren darf.

Im Nachhinein war das ganze halb so wild und relativ locker. So wurde wegen meinen zusätzlich verlegten und auch am Lenker sichtbaren Kabel nichts bemängelt (hat auch nichts beeinträchtigt) und auch sonst war es schon sehr oberflächlich. Schwingenlagerspiel wurde bspw. gar nicht geprüft ebenso wie die Bremsscheibenstärke oder der Motor auf Undichtigkeit etc.
Ich kann Dekra nun also auch für HU/AU sehr empfehlen, wenn ich da an die HU beim TÜV mit meinem damaligen Wagen (3 Jahre nach der EZ die erste HU) denke, da wurde jede Schraube akriebisch beäugt.

Sonntag, 20. Mai 2012

Ladereglerkühlung

Da der Laderegler bekanntermaßen bei der Transalp gerne mal am Hitzetod stirbt, was wohl nicht zuletzt an der Montage über dem Auspuff liegt, habe ich heute einen alten 60mm Lüfter von einem CPU Kühler auf das Halteblech des Bremsflüssigkeitsbehälter für die Hinterradbremse geklebt. Dazu habe ich den Behälter abgenommen und 2 Beilagscheiben auf die Schraube gesteckt damit der Abstand zwischen Blech und Behälter größer wird. So konnte man den Lüfter leicht zwischen reinklemmen. Es gibt sicher auch dünnere Lüfter die beim normalen Abstand reinpassen aber ich hatte den Lüfter nunmal da. Angeklebt habe ich den Lüfter mit Pattex Stabilit Ultra 2K-Kleber und nochmal zusätzlich mit einem Draht gesichert falls die Klebung nicht halten sollte.

Angeschlossen habe ich den Lüfter an der Zuleitung für das Rücklicht.

Freitag, 18. Mai 2012

Heizgriffregler PWM 2.2

Ich habe zwischenzeitlich das Platinenlayout des PWM Reglers für die Heizgriffe weiter verbessert und komprimiert. Mittlerweile kommt die Platine völlig ohne hässliche Brücken aus und ist wie schon gesagt noch kleiner geworden. Ebenfalls wird der NE555 nun direkt verlötet ohne Sockel. Auch kommen nun im Gegensatz zu den Elkos kleinere Vielschichtkondensatoren zum Einsatz.
So sieht die aktuell kleinste Platine aus (etwa 37x45mm)
Die blauen Klemmen sind jeweils Ein-/Ausgang und an den schwarzen Klemmblock wird das Potentiometer angeschlossen.
Die Belegung der Klemmen ist im nebenstehenden Bild eingezeichnet.
Allerdings fehlen bei dieser Variante noch die beiden 4,7kOhm Widerstände welche leider falsch geliefert wurden.
Bei dieser Variante müsste der Schalter ggf. extern bzw. über ein Relais eingebunden werden.



Die Klemmen lassen sich außerdem auch von oben aufstecken:














Hier die noch etwas größere Vorversion, allerdings schon mit Widerständen:













Morgen werde ich mir die fehlenden Widerstände und ein Kunststoffgehäuse für die Platine bei Conrad besorgen. Ich hoffe man kann das Potentiometer noch mit im Gehäuse unterbringen. Damit wäre es dann möglich den gesamten Regler mit Poti am Lenker oder an der Tachoverkleidung zu montieren. Dadurch würde man es sich sparen die Kabel erst zu Platine ziehen zu müssen.